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Was ist eine Kryptowährung?

Zuerst mal zu den Basics. Ganz einfach erklärt handelt es sich bei Kryptowährung um digitales Geld. Du besitzt also keine Geldscheine oder Münzen zum Anfassen, kannst damit jedoch genau so handeln oder bezahlen. Abgesehen von der Immaterialität befinden sich Kryptowährungen aktuell noch außerhalb der Kontrolle finanzieller Institutionen und Regierungen. Das bedeutet, du kannst nicht zu einer Bank gehen um dort Bitcoin zu deponieren. Für die Sicherheit seiner digitalen Währungen ist der Nutzer nämlich selbst verantwortlich. In sogenannten Wallets werden die für Kryptowährungen wichtigen Keys aufbewahrt. 

Zu den bekanntesten Kryptowährungen zählen zum Beispiel Bitcoin, Ethereum und Ripple. Des Weiteren gibt es aber unzählige Kryptowährungen, die aufgrund des schwindend geringen Marktanteils (noch) nicht erwähnenswert sind. 

Der Wortteil Krypto leitet sich von Kryptografie ab. Denn Kryptografie, also Verschlüsselung, ist die Basis aller Kryptowährungen. Alle Daten und Transaktionen müssen nämlich verschlüsselt sein, um die Sicherheit zu gewährleisten. 

Kryptowährung ist im Vergleich zu herkömmlichen Zahlungsmitteln natürlich noch neu. Die erste und bis heute erfolgreichste Kryptowährung ist der Bitcoin. Anfangs nur Wenigen bekannt, ist der digitale Coin heutzutage in aller Munde und wird als ernstzunehmende Alternative des herkömmlichen Geldwesens betrachtet. Der Bitcoin Gründer, Satoshi Nakamoto, erwähnte seine Idee über eine digitale Währung erstmals im November 2008. Nur wenige Monate später erfolgte die erste Transaktion. Wer hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto steckt ist trotz zahlreicher Spekulationen und Theorien bis heute ungeklärt. Fakt ist, dass es seit 2011 keine Nachricht vom Bitcoin Erfinder gibt und die 600.000 bis 700.000 Bitcoins im Besitz von Nakamoto mit einem aktuellen Wert von rund 20 Milliarden Euro nicht bewegt wurden.

 

Quelle: Unsplash

Was ist Ethereum?

Bei Ethereum handelt es sich um eine digitale Plattform und um die zweitgrößte Kryptowährung hinter dem Bitcoin. Der Name Ethereum bezieht sich jedoch nicht auf die Kyptowährung selbst, sondern eben auf die Plattform. Die Token der Kryptowährung werden nämlich als Ether bezeichnet. Ethereum wurde 2015 von Vitalik Buterin gegründet. 2016 konnte man Ether noch 1:1 mit US-Dollar wechseln. Sprich für einen Dollar konnte man einen Ether erwerben. Nur 5 Jahre danach werden für einen Ether 1800 Euro fällig. Ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass sich schätzungsweise rund 3.000 Kryptowährungen in den weiten des Internets tummeln.

Warum wird bei NFT häufig Ethereum verwendet?

Grundsätzlich können verschiedenste Kryptowährungen als Blockchain zur Erstellung eines NFTs dienen. Deshalb stellt sich früher oder später die Frage, warum vor allem Ethereum so vom NFT Hype profitiert hat. Die Softwareplattform Ethereum basiert auf einer Blockchain Technologie. Diese Blockchain läuft dezentral und wird von vielen PCs weltweit gehostet. Somit ist sie jederzeit öffentlich einsehbar. Durch die somit erzielte sichere Datenintegrität werden die Daten nahezu fälschungssicher gemacht. Ein wichtiger Aspekt für den NFT-Bereich, wo jeder Token einzigartig ist.

Anders als beim Bitcoin können zusätzlich zur Aufzeichnung von Transaktionsverläufen dezentrale Anwendungen erstellt werden. Diese sogenannten dapps werden dann gemeinsam mit dem Transaktionsverlauf gespeichert.

Die aktuell weltweit größte NFT-Plattform OpenSea basiert auf dem Ethereum-Netzwerk und der dazugehörenden Ether-Währung und trägt somit den Hauptanteil am zusammenhängenden Erfolg von NFTs und Ethereum.

Doch auch ein Computerspiel namens CryptoKittis, bei dem der Spieler einzigartige virtuelle Katzen züchten kann, hat Ethereum geholfen, sich als der marktführende Anbieter hinter NFTs zu etablieren. Durch die Beliebtheit von CryptoKitties entwickelte sich die Ethereum Blockchain nämlich relativ früh zu der Basis für NFTs.

Welche Kryptowährungen können als Alternative verwendet werden?  

Leider sind Alternativen zu Ethereum aktuell rar, wenn es um die NFT Erstellung geht. Da die Geschichte rund um die non fungible Tokens noch relativ jung ist, befinden sich viele Alternativen noch in der Entwicklung. Mit Flow kristallisiert sich nun jedoch der erste Konkurrent zu Ethereum heraus. Ironischerweise stammt Flow von den Entwicklern des bereits weiter oben erwähnten Cryptokitties Spiel.

Ein weitere spannende Entwicklung sind die eigenen herausgebrachten Tokens von NFT-Plattformen wie beispielsweise FEVR

Durch das riesige Potenzial der non fungible Tokens ist es jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis sich unzählige Alternativen zu Ethereum auftun, um einen Teil des Kuchens abzubekommen.

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